Mein Trading-Jahr 2024: -847€ und viele Learnings
Das Jahr ist fast rum, Zeit für den schmerzhaften Jahresrückblick. Spoiler steht ja schon in der Überschrift: Es lief nicht gut. Aber hey, Lehrgeld nennt man das.
Was ist passiert?
Im März hab ich angefangen, erstmal nur Demo. Im Mai dann der erste echte Trade – und direkt Verlust. Classic.
Die größten Posten:
- -340€ bei zwei verlustreichen Aktien-Trades (FOMO, klassisch)
- -155€ für eine FTMO Challenge (nicht bestanden)
- -200€ diverse kleine Verluste beim Experimentieren
- -152€ Gebühren und Spread-Verluste
Was ich gelernt hab
1. FOMO ist real und teuer
Meine zwei größten Verluste waren beide FOMO-Trades. "Die Aktie steigt, ich muss JETZT rein!" Spoiler: Ich bin am Top eingestiegen.
2. Demo Trading ist nicht wie echtes Trading
Im Demo-Account war ich profitabel. Mit echtem Geld hab ich komplett anders gehandelt. Emotional, impulsiv, ängstlich.
3. Ich brauche klare Regeln
Ohne Trading-Plan ist man lost. Das hab ich am eigenen Konto gemerkt.
4. Kleinere Position = besserer Schlaf
Wenn du nachts wach liegst wegen einer Position, ist sie zu groß.
Was ich 2025 anders machen will
- Festen Trading-Plan entwickeln
- Max. 1% Risiko pro Trade
- Prop Trading ernsthaft angehen (FTMO nochmal)
- Vielleicht auch passivere Sachen testen (Copy Trading, KI-Systeme)
Trotz allem: Ich bereue es nicht. Die 847€ sind teures Lehrgeld, aber ich hab viel gelernt. Und hey, andere verlieren beim ersten Jahr mehr.
Auf ein besseres 2025! 🚀
41 Kommentare
Respekt für die Ehrlichkeit! Die meisten würden das nicht posten. Bin auch im Minus dieses Jahr, -1.2k bei mir 😅
847€ für ein Jahr Ausbildung ist eigentlich günstig wenn man's so sieht. Die meisten verlieren im ersten Jahr deutlich mehr.
Danke fürs Teilen! Verfolge den Blog seit dem ersten Post und finde es super dass du auch die Fails zeigst.
Punkt 2 ist SO wichtig. Der psychologische Unterschied zwischen Demo und Live ist krass. Weiter so!
Danke für die aufmunternden Kommentare! Ja, Lehrgeld. Wird 2025 besser 💪